Festung Hohensalzburg

Die Burg, die Salzburg ihren Namen vermachte

Festung Hohensalzburg Festung Hohensalzburg Die Festung Hohensalzburg, die über der Stadt thront und schon aus der Ferne sichtbar wird, ist eine Burg, wie man sie in Europa nur noch selten findet: Sie ist nicht nur die größte mittelalterliche Festungsanlage Europas, sondern gehört auch zu den am besten erhaltenen Wehrburgen. Bei einer Führung durch die 1077 gelegten Gemäuer erfahren Sie allerlei Wissenswertes über die Festung Hohensalzburg – und gewinnen einen authentischen Einblick in das mittelalterliche Leben der Stadt.
Fantastisch ist auch der Ausblick auf Salzburg und die umliegenden Täler, den Sie von den Festungsplateaus aus genießen können.

www.salzburgmuseum.at
www.hohensalzburg.com

Zur weiteren Einstimmung auf das Wahrzeichen Salzburgs sehen Sie hier einen beeindruckenden 8 minütigen Film zur Festung. Er zeigt das Wahrzeichen der Mozartstadt aus völlig neuen Blickwinkeln.

Zur Geschichte der Festung Hohensalzburg

Landesfürst Gebhard des Ersten von Helffenstein veranlasst den Bau im Jahr 1077, unter seinen Nachfolgern wird er schließlich abgeschlossen. Die Festung Hohensalzburg besteht aus einem Wohnturm, zwei gemauerten Palas, einer eigenen Kirche und Nebengebäuden.

Die vier Rundtürme der Ringmauer entstehen zur Verstärkung der Burg unter Aufsicht des Erzbischofs Burghard von Weisspriach (1461–1466).

Leonhard von Keutschach (1495–1519) baut die Festung in Salzburg weiter aus und macht sie, als Zeichen seiner Macht, zu einem noblen spätgotischen Regierungssitz. Er fügt dem Hohen Stock weitere Etagen hinzu, erhöhte die bestehenden Türme und lässt den „Salzburger Stier“, eine Orgel, im Krautturm aufstellen. Das Geld für die Baumaßnahmen stammt größtenteils aus dem Bergbau der Tauern, wo damals cirka ein Drittel des Goldes der Welt gewonnen wird. Langsam wächst jedoch der Widerstand gegen die Erzbischöfe und gipfelt 1525 in einer 14-wöchigen Belagerung der Festung durch Bauern und Bergknappen.

Legende von den Salzburger Stierwaschern

Die Festung Hohensalzburg wurde 1525 von aufständischen Bauern und Bergknappen belagert, die den Erzbischof und sein Gefolge aushungern wollten. Nach einiger Zeit gingen die Vorräte in der Festung tatsächlich zur Neige und so versuchte man die Bauern zu überlisten. Der letzte Stier wurde jeden Tag mit anderen Farben bemalt und demonstrativ vorgeführt, um den Bauern unbegrenzte Verpflegungsreserven vorzutäuschen und sie zu entmutigen. Tatsächlich gelang der Trick und die Bauern gaben ihre scheinbar hoffnungslose Belagerung auf.

Landesfürst Wolf Dietrich von Raitenau (1587–1612)

Der Landesfürst und Erzbischof Wolf Dietrich von Raitenau widmet sich fast ausschließlich Baumaßnahmen in Salzburg selbst, trotzdem wird die Festung zu seinem Schicksal. Sein Nachfolger Erzbischof Markus Sittikus von Hohenems (1612–1619) hält ihn hier bis zu seinem Tod gefangen.
Der Erzbischof Paris Graf von Lodron (1619–1653) lässt Salzburg im Barock mit Wehrbauten befestigen und integriert auch die Festung Hohensalzburg in das Verteidigungsgefüge. Unter Paris Graf von Lodron wird die mittelalterliche Burg zu einer neuzeitlichen Festung mit einem damals modernen Konzept. In den Napoleonischen Kriegen hat die Festung aufgrund der modernen Waffen bereits an Bedeutung verloren und wird den Franzosen kampflos übergeben.
1803 endet das geistliche Fürstentum und 1816 wird das Land Salzburg in die Habsburger-Monarchie eingegliedert.

Kaiser Franz Joseph beendet das Festungsdasein der Hohensalzburg 1861.

Seit 1900 liegt die Festung Hohensalzburg auf Platz zwei der meistbesuchtesten Tourismusziele Österreichs und wird heute auch für Konzerte und Veranstaltungen in Salzburg genutzt.

Festung Hohensalzburg

Festung Hohensalzburg Festung Hohensalzburg - Austria Festung Hohensalzburg - Die Stierwascher Sylvester 08 auf der Festung Hohensalzburg mit Mozart Papageno

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